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Zusammenfassung auf Deutsch
BK Shivani – Password to Happiness Discourse am 05.07.2019 in Bonn Om shanti – wir sehnen uns nach einer Welt von Frieden und Glück. Om bedeutet ich bin die Seele und shanti bedeutet Stille – Frieden: ich bin eine friedvolle Seele. Mein Ursprung ist Frieden und nicht ich möchte Frieden erleben. Spielt mit den beiden unterschiedlichen Zeilen: Ich möchte glücklich sein und ich bin glücklich. Dies bringt eine Veränderung im Leben, da eine innere Veränderung ein verändertes Bewusstsein hervorbringt. Macht es einen Unterschied, wenn ich die eine Zeile in meinem Leben ändere? Die Einstellung verändert sich, z.B. ich möchte Geld oder ich bin reich. Es ist ein Unterschied, ob ich mir etwas wünsche oder ob ich es habe. Äußerlich muss ich Geld im Überfluss besitzen, um zu sagen, ich bin reich. Aber mit einer veränderten Einstellung kann ich auch aus dem Inneren heraus, reich sein. Wenn ich also viel Geld besitze, verändert dies meine Einstellung. Dann gibst du es auch denen, die es nötig haben. Geld ist eine sichtbare Energie. Glück und Frieden sind unsichtbare Energien. Wir sind es gewohnt nach Dingen zu fragen. Wir suchen z.B. nach Glück. Was macht glücklich. Z.B. das Haus sauber zu machen, macht dich glücklich. Aber wie ist es, wenn dann jemand das Haus schmutzig macht, dann wird dein Glück angegriffen. Wichtig ist es, im Leben klar zu wissen, was man möchte und nicht verwirrt zu sein und sich etwas zu wünschen, wovon man nicht weiß, ob man es wirklich möchte. Wenn ich einen guten Beruf habe, dann bin ich glücklich, aber wenn ich glücklich bin und dann arbeiten gehe, dann verbreite ich das Glück, während ich arbeite. Weil ich glücklich bin, egal was mir auf der Arbeit begegnet, dann bin ich frei von Beeinflussung. Dann spielt es keine Rolle, ob die Arbeit –auch nach vielen Jahren- noch interessant ist. Wir suchen gerne nach Veränderung, nur uns Selbst wollen wir nicht so schnell verändern. Ich esse, um gesund zu sein. Ich kaufe Kleidung, damit ein angezogen bin. Aber ich benötige nicht die Bestätigung von anderen, dass was ich gekauft habe, an mir auch gut aussieht. Woher erkenne ich die Wahrheit? Indem ich mich betrachte, was mir wichtig ist, wie ich mich fühle? Wenn ich sage: ich fühle mich gestresst. Lasst das Wort Stress hinter euch und benutzt „hochwertige“ Worte. Wie bin ich? Glaube ich, dass Glas ist halb leer oder halb voll? Nicht physisches kann mir eine positive Energie geben. Wenn ich glücklich bin, kann ich mit diesem Glück allein kein Auto kaufen, es braucht Geld, um physischen Komfort zu kaufen. Vergleicht euch nicht mir anderen. Alles war wir tun, gibt uns eine Position – nichts Äußeres kann uns wirklich glücklich machen. Selbst für die Gesundheit muss entsprechend gelebt werden. Daher Password to Happiness ist das heutige Thema. Ist es möglich, immer glücklich zu sein? Auch wenn das Haus nicht sauber ist? Es gilt nicht, zu versuchen glücklich zu sein, sondern es von der Einstellung her zu sein. Es liegt an mir, ob ich mich gestört fühle, oder nicht. Es geht nicht darum, Glück zu erlernen. Das kann zu Irritationen führen. Es geht darum, zu wissen, was mein Weg ist. Es kommen Dinge auf meinen Weg vor, die ich nicht vorhersehe, aber sie irritieren mich nicht. Jede/r reagiert anders. Wir arbeiten auch an den Dingen im Äußeren, doch wichtiger ist, dass mein Inneres stabil ist. Gelassenheit macht mich leicht, daher gilt es sich nicht zu sehr von den äußeren Dingen beeinflussen zu lassen. In den letzten 5 Jahren hat sich die Antwort der Menschen verändert, früher sagten die Menschen, sie finden es leichter am Wochenende ihr Leben zu meistern, jetzt ist es aber mehr während der Woche möglich. Menschen, Verkehr, Kinder, Haushalt etc. werden auch immer wieder meinen Weg kreuzen. Wichtig ist zu wissen, was mein Weg ist und das es der richtige Weg ist. Menschen und Situationen sind nicht mein Weg, aber ich bin „mein Weg“. So wird eine glückliche Welt erschaffen, wenn ich „meinen Weg“ gehe und diesen auch für mich sehe. Ich suche meinen eigenen Weg. So bleib die Energie auf einen guten Level, weil ich das verändere, was ich verändern kann. Was tun wir morgen, morgen ist mein Tag! Es geht um meine Gelassenheit und Ruhe. Meine alten Gewohnheiten halten mich ab. Aber es liegt an mir, ich entscheide für mich. Z.B. wenn ich mich entscheide zu „fasten“, dann treffe ich auf Menschen, die nicht fasten und ich werde herausgefordert. Es liegt an mir, wie ich mich entscheide, ob ich das Fasten breche oder ob ich weiter faste. Es ist meine Entscheidung und jeder andere darf essen, was er möchte. Es ist meine Entschlossenheit. Jeder hat eine individuelle Meinung. Wir suchen uns oft Menschen aus, die uns gleich sind, damit wir gut miteinander auskommen. Seid euch im Voraus darüber klar, dass das Verhalten anderen euch nicht kontrolliert. Menschen verändern sich auch ständig, es ich jedoch meine Veränderung, die ich dafür übernehme, was ich denke. Nur wenn ich im Inneren stabil bin, treffe ich richtige Entscheidungen. Erst wenn mein Geist gelassen ist, kann ich empathisch sein. Vielleicht ist jemand mir gegenüber unehrlich, das mag mich beeinflussen. Aber es hat dann damit zu tun, dass ich hier eine „Wunde“ habe, diese wird dann beeinflusst und ich kann nicht so reagieren, wie ich es möchte. Physische Krankheit führt dann zur seelischen Krankheit. Sei stets du Selbst, lerne was es heißt „nicht unglücklich zu sein“. Durch die Erziehung innerhalb der Gesellschaft sind wir gewohnt, zu reagieren, so wurden wir von Emotionen beeinflusst. Wir hatten keine Kontrolle mehr über die eigenen Gedanken, Worte und Taten – dabei entsteht so das Chaos. Ich entscheide mich für mein Verhalten. Je taffer die Situationen, desto gelassener gilt es für mich zu sein. Z.B. wer das 1. Mal das Auto alleine fährt, ist voller Aufmerksamkeit dabei und will nicht abgelenkt werden. Aber bereits nach 10 Tagen, hört man vielleicht schon Radio oder nimmt vieles andere wahr. Es ist eine Gewohnheit. Nun gilt es Gewohnheiten zu verändern und damit fangen wir heute Abend an, damit der Morgen bewusst gelebt wird. Glaubt nichts, ohne es selbst erfahren zu haben. Wir festigen das, was aus unseren Erfahrungen kommt. Erfahrt – ich bin glücklich, ich bin friedvoll, ich bin voller Freude. Egal was andere sagen, es ist mein Bewusstsein, was mir meinen Weg zeigt. Z.B. ich bin Vegetarier, aber eines Tages esse ich etwas nicht Vegetarisches. Es ist meine Entscheidung gewesen, vielleicht auch unbewusst, aber es gilt dazu zu stehen. Sich nicht zu verurteilen. Ich mache einfach da weiter, wo mein Weg ist. Ich bin glücklich, ich bin eine glückliche Seele – sage es dir jeden Tag. Glücklich zu sein ist das Beste in der Welt. Brahma Kumaris lehrt dies und jeder nimmt sich von uns am Morgen dafür Zeit. Zeit für das Selbst. Wenn ihr jemanden fragt, ob es Zeit hat, dieser aber sagt, er habe jetzt keine Zeit. Dann fühlt ihr euch doch nicht ernst genommen. Wie sieht es aber damit aus, wenn ihr am Morgen euch, für euch keine Zeit nehmt? Nehmt ihr euch dann ernst? Nehmt euch Zeit am Morgen das Unterbewusstsein zu studieren und verändert die Gewohnheiten. Eine Stunde am Morgen reicht dafür aus. Meine Zeit für Mich – ohne Telefon, Fernsehen etc. So wird der Geist sauber und die Seele füllt sich mich Energie. So kann sie auch jenseits von Worten, durch Signale kommunizieren. Emotionen verändern sich zu Gefühlen. In dem Studium und den Meditationen geht es um das Selbst – es gilt sich zu verstehen. Dann beginnst du auch den Menschen in der Welt zu antworten und reagierst nicht nur. Wenn ich mich verändere, verändert sich die Welt. Die nächsten 24 Stunden nutzen wir für uns Selbst, erschaffen neue Gewohnheiten. Zusammenfassung: Sister Gopi